Gründerstory · seit 2020

Aus einer örtlichen Nachbarschaftshilfe wurde Mein Helfair.

Begonnen hat alles rund um Friedrichshafen: mit einer Idee, selbst gedruckten Flyern und persönlichen Gesprächen in der Nachbarschaft. Heute schafft Mein Helfair verlässliche Alltagshilfe in mehreren Regionen.

Mai 2020Die Idee entsteht
November 2020Offizieller Start
HeuteMehrere Regionen

Wie alles begann

Die Gründerstory von Mein Helfair beginnt vor der eigentlichen Gründung.

Im Mai 2020 entstand die Idee, junge Helfer:innen mit Senior:innen aus der eigenen Umgebung zusammenzubringen.

Hannes Burget, Moritz König und Dennis Wartenberg kannten aus ihren Familien viele kleine Situationen, in denen Unterstützung fehlte. Mal funktionierte ein Drucker nicht mehr. Mal war ein neues Smartphone ungewohnt. Außerdem wurden manche Arbeiten rund um Haus und Garten mit der Zeit anstrengender.

Zunächst wollten die drei herausfinden, ob diese Beobachtung auch außerhalb des eigenen Umfelds zutraf. Deshalb bauten sie eine erste Webseite, gestalteten Visitenkarten und ließen Flyer drucken. Anschließend gingen sie in Friedrichshafen und den umliegenden Orten von Haus zu Haus, sprachen Senior:innen an und fragten, wobei Unterstützung gebraucht wurde.

Dadurch entstanden die ersten Kontakte und bald auch die ersten Kundenaufträge. Die Idee kam also nicht aus einem fertigen Geschäftsplan. Sie wuchs aus Gesprächen mit Personen aus der eigenen Nachbarschaft.

Im November 2020 wurde es offiziell

Nach den ersten positiven Rückmeldungen meldeten Hannes, Moritz und Dennis das Unternehmen offiziell an. Die damalige Rentner-Hilfe Bodensee war gegründet.

Andere erledigen.
Wir begleiten.

Dieser Gedanke begleitet uns bis heute.

Der inoffizielle Start

Keine große Kampagne. Einfach anfangen.

Bevor es ein Unternehmen gab, gab es Neugier, Eigeninitiative und viele direkte Gespräche in den Orten rund um Friedrichshafen.

01

Flyer und Visitenkarten

Die ersten Materialien entstanden selbst. Damit gingen die Gründer direkt in die Nachbarschaft und machten die Idee greifbar.

02

Persönliche Gespräche

Statt nur online zu werben, sprachen sie Senior:innen vor Ort an. So erfuhren sie unmittelbar, welche Hilfe tatsächlich gefragt war.

03

Die ersten Aufträge

Aus Interesse wurden Termine. Dadurch zeigte sich früh, dass zwischen familiärer Hilfe und teuren Fachdienstleistern eine echte Lücke bestand.

Die erste Resonanz

Plötzlich kannten mehr Personen die Idee.

Kurz nach dem offiziellen Start berichteten lokale Medien über die jungen Gründer. Ein Radiobeitrag des SWR sorgte zusätzlich dafür, dass sich die Rentner-Hilfe Bodensee in der Region herumsprach.

Lokale Presse

Der erste Zeitungsbericht machte die Idee über das persönliche Umfeld hinaus bekannt.

SWR-Radiobeitrag

Die Berichterstattung brachte zusätzliche Anfragen und gab dem jungen Projekt Rückenwind.

Empfehlungen

Vor allem zufriedene Kund:innen und persönliche Weiterempfehlungen ließen den Kundenkreis weiter wachsen.

Von der Nachbarschaftshilfe zu Mein Helfair

Unsere Geschichte, Schritt für Schritt

Wir hatten am Anfang keinen fertigen Plan. Vielmehr haben jeder Auftrag, jedes Gespräch und jedes neue Teammitglied mitgeprägt, was Mein Helfair heute ist.

Mai 2020

Lokaler Anfang

Die Idee wird vor Ort erprobt

Hannes, Moritz und Dennis beginnen mit einer ersten Webseite, Flyern, Visitenkarten und Gesprächen in den Orten rund um Friedrichshafen. Dadurch entstehen die ersten Kontakte und Aufträge.

November 2020

Offizieller Start

Die Rentner-Hilfe Bodensee wird gegründet

Nach den ersten positiven Rückmeldungen wird das Unternehmen offiziell angemeldet. Die Gründer nehmen Anrufe entgegen, planen Termine und führen die Aufträge zunächst selbst durch.

Frühe Aufbauphase

Das Team wächst

Drei Freunde kommen früh dazu

Kurz darauf unterstützen Philipp Sommer, Jenny Rück und Marvin Schellinger die junge Nachbarschaftshilfe. Philipp und Jenny helfen zunächst auch bei Kundenaufträgen. Marvin übernimmt früh Aufgaben rund um Finanzen und rechtliche Themen.

Gleichzeitig führen Hannes und Moritz weiterhin selbst Einsätze durch. So entsteht schon früh ein Kernteam mit unterschiedlichen Stärken.

2021–2022

Lernen im Alltag

Aus einzelnen Aufträgen werden feste Abläufe

Immer mehr Senior:innen melden sich. Manche brauchen einmalig Unterstützung, andere wünschen sich regelmäßige Termine und ein bekanntes Gesicht.

Deshalb lernt das Team, wie Termine geplant, Helfer:innen vorbereitet und Aufträge verlässlich koordiniert werden. Vieles geschieht weiterhin neben Schule, Ausbildung und Studium.

2022

Neuer Blick

STARTUP TEENS verändert die Perspektive

Die Teilnahme am Bundesfinale bringt das Team intensiver mit der Gründungswelt in Berührung. Aus der Frage „Wie helfen wir hier vor Ort?“ wird zunehmend die Frage: „Wie kann diese persönliche Hilfe auch an anderen Orten funktionieren?“

Daraufhin werden Zuständigkeiten klarer verteilt und erste digitale Abläufe aufgebaut.

2023

Vom Einsatz zur Organisation

Das Kernteam arbeitet zunehmend im Hintergrund

Philipp, Jenny und Marvin übernehmen immer mehr interne Aufgaben. Auch Hannes und Moritz ziehen sich Schritt für Schritt aus den regelmäßigen Kundeneinsätzen zurück.

Statt jeden Auftrag selbst auszuführen, schafft das Team nun die Grundlage dafür, dass andere junge Helfer:innen gut vorbereitet zu den Kund:innen kommen können.

2024

Neuer Name

Aus Rentner-Hilfe Bodensee wird Mein Helfair

Der bisherige Name passt nicht mehr zur Entwicklung. Die Arbeit reicht inzwischen über den Bodensee hinaus. Außerdem beschreibt der Begriff „Rentnerhilfe“ die persönliche Begegnung nur unvollständig.

Der neue Name Mein Helfair – gesprochen wie „mein Helfer“ – verbindet persönliche Hilfe mit Fairness. Zugleich lässt er Raum für weitere Regionen und die nächsten Schritte.

Heute

Persönlich an mehreren Orten

Das interne Team macht Hilfe vor Ort möglich

Die frühen Teammitglieder führen heute keine regelmäßigen Kundenaufträge mehr durch. Stattdessen kümmern sie sich um Personal, Auftragskoordination, Technik, Kommunikation, Finanzen und den Aufbau weiterer Regionen.

Die Einsätze übernehmen angestellte Helfer:innen vor Ort. So kann Mein Helfair wachsen, ohne den persönlichen Gedanken der ersten Jahre zu verlieren.

Das interne Team hinter Mein Helfair

Das Team hinter den Einsätzen

Heute helfen wir, indem wir Hilfe möglich machen.

Am Anfang haben wir fast alles selbst gemacht: Anrufe entgegengenommen, Termine geplant, Rechnungen geschrieben und anschließend vor Ort geholfen.

Heute schaffen wir die Abläufe, mit denen Helfer:innen aus der jeweiligen Region verlässlich zu Senior:innen kommen können. Dabei bleibt die persönliche Begegnung wichtiger als jede technische Entwicklung.

Persönliche BegleitungEin bekanntes Gesicht statt anonymer Vermittlung
Verlässliche AbläufeVorbereitung, Koordination und Rückmeldung aus einer Hand
Lokale Helfer:innenJunge Personen aus der jeweiligen Region
WeiterentwicklungNeue Regionen, ohne die Nähe zu verlieren

Was seit dem ersten Tag geblieben ist

Größer werden, ohne unpersönlich zu werden

Unsere Abläufe haben sich verändert. Der Grundgedanke nicht: Bei Mein Helfair kommt eine Person aus der Region, die sich Zeit nimmt und gemeinsam mit den Senior:innen schaut.

01

Persönlich

Die Senior:innen wissen, wer zu ihnen kommt. Wo es möglich ist, kommt dieselbe vertraute Person wieder.

02

Auf Augenhöhe

Wir arbeiten nicht über die Köpfe unserer Kund:innen hinweg. Wir erklären, hören zu und gehen gemeinsam Schritt für Schritt.

03

Verlässlich organisiert

Unsere Helfer:innen sind angestellt, versichert und vorbereitet. Termine und Abrechnung laufen zentral über Mein Helfair.

Von Friedrichshafen aus weitergedacht

Die Aufgabe wird größer.
Die Begegnung bleibt persönlich.

Was 2020 mit den ersten Flyern rund um Friedrichshafen begann, soll auch an anderen Orten möglich werden: verlässliche Unterstützung für Senior:innen und eine sinnvolle, fair bezahlte Aufgabe für junge Helfer:innen aus der Nachbarschaft.